Meine erste Ausfahrt mit dem Audi Q3 Sportback

Im Oktober 2019 wird der SUV Audi Q3 Sportback auf dem deutschen Markt eingeführt. Dann wird der 35 TFSI ab 36.000 Euro erhältlich sein, der 35 TDI und 35 TDI quattro jeweils ab 40.200 Euro. Ich hatte die Möglichkeit, mit dem Audi Q3 Sportback im Schwarzwald die ersten Runden zu drehen.

Bereits bei der ersten Begegnung mit dem Q3 Sportback fällt die niedrige Dachlinie auf. Die Front wird durch den dreidimensional in schwarzen Gittern gestalteten achteckigen Singleframe geprägt. Unterstützt wird der Eindruck durch die trapezförmigen Lufteinlässe und die expressiven Stoßfänger. Der SUV ist fast drei Zentimeter flacher und deutlich länger als der Audi Q3, damit wirkt er wie ein Coupé. In der Länge misst er 4.50 Meter (16 Millimeter länger als der Q3), in der Höhe 1.56 Meter (29 Millimeter flacher) und in der Breite 1.84 Meter (sechs Millimeter schmaler als der Q3). Der Radstand ist bei beiden Modellen Q3 und Q3 Sportback mit 2.680 Millimeter gleich geblieben. Abgerundet wird das Fahrzeug durch die flachen Rückleuchten, die keilförmig nach innen verlaufen.

Der Innenraum wirkt luxuriös und großzügig gestaltet. Die Rückbank bietet drei Personen Platz, ist dreifach geteilt und kann bereits in der Serienausstattung um 13 Zentimeter verschoben werden. Das Kofferraumvolumen reicht von 530 bis 1.400 Liter. Optional lässt sich eine elektrische Heckklappe, die sich auch per Fuß-Geste öffnen lässt, bestellen. Auffällig sind die Alcantara-Flächen an der Instrumententafel und an den Armlehnen. Nach Aussage von Audi eine progressive Designphilosophie. Gut, dass jeder sein eigenen Geschmack besitzt (siehe Foto).

Ohne Digitalisierung kommt auch der Audi Q3 Sportback nicht aus. Bereits die Basisausstattung besitzt ein 10,25 Zoll digitales Kombiinstrument, das per Multifunktionslenkrad bedient wird. Auf Wunsch gibt es das 12,3 Zoll große Audi virtual cockpit. Eine komplette Vernetzung bis zum cloudbasierten Amazon-Sprachdienst Alexa. Die Sprachbedienung nutzt hier das detaillierte Wissen in der Cloud, um die Anfragen und Kommandos des Fahrers zu beantworten. Für die Vernetzung zwischen Auto und Smartphone sorgt eine kostenlose myAudi App und das Audi smartphone interface.

Zum Marktstart im Oktober 2019 werden zwei Benziner und ein Dieselmotor angeboten. Der 1.5-Liter TFSI im Q3 Sportback 35 TFSI leistet 110 kW (150 PS). Er nutzt die Technologie Cylinder on demand, die bei niedrigen Lasten zwei Zylinder abschaltet. Etwas später folgt der Vierzylinder-Benziner mit S tronic und 48 Volt-Mild-Hybrid-System. Im Q3 Sportback 45 TFSI kommt der 2.0 TFSI mit 169 kW (230 PS) mit S tronic zum Einsatz. Der 2.0 TDI im Q3 Sportback 35 TDI mit 110 kW (150 PS) wird mit S tronic oder als Handschalter mit quattro-Antrieb verfügbar sein. Bei meiner ersten Fahrt mit dem Audi Q3 S line 45 TFSI quattro und 7-Gang S tronic konnte ich beruhigt andere Fahrzeuge überholen, beschleunigt er in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Audi verspricht zwar einen Verbrauch (kombiniert) von 7,7 Litern, aber dafür waren die ersten Fahrten zu kurz, um diesen Verbrauch zu bestätigen.

Wenn man gefragt wird, wie sich der Audi fährt, bleibt die Antwort meistens die gleiche. Er fährt sicher und zuverlässig mit viel Fahrspaß. Der Kaufpreis liegt beim Sportback etwas unterhalb des normalen Audi Q3 und wird seine Liebhaber im wachsenden Crossover Segment finden.

von RR