Lohnt sich der neue Akku-Staubsauger von Rowenta?

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Vom kabellosen Staubsauger Rowenta Air Force All-in-One 460 waren wir begeistert (Testbericht hier nachlesen). Nun hat Rowenta ein neues Modell auf den Markt gebracht, was noch mehr Komfort verspricht. Geht das? Wir haben uns den Air Force Flex 560 genauer angesehen.

Was bietet der neue Air Force Flex?

Der spektakulär aussehende Rowenta Air Force Flex 560 ist ein Akku-Staubsauger, der ohne Beutel auskommt. Durch das vielseitige Zubehör kann er als Hand- und Bodenstaubsauger eingesetzt werden. Nach rund drei Stunden ist der Lithium-Ionen-Akku vollständig aufgeladen. Das einmalige Betätigen der Einschalttaste reicht und der Air Force Flex zeigt für rund 35 Minuten, was in ihm steckt. Vorausgesetzt, man benutzt den Standard-Modus. Im Boost-Modus verringert sich die Akku-Laufzeit auf magere sechs Minuten. Allerdings haben wir den Boost-Modus so gut wie nie benötigt, da der Standardmodus schon genügend Power bietet.

Wer unseren Testbericht vom Air Force All-in-One 460 gelesen hat, dem wird dies alles bekannt vorkommen. Und so ist es auch. Der Air Force Flex ist dem Air Force All-in-One sehr ähnlich. Er ist hochwertig verarbeitet, saugt genauso tadellos, hat die gleiche Lade- und Akkulaufzeit, der Staubbehälter hat immer noch ein Fassungsvermögen von 0,4 Litern. Entsprechend identisch und einfach gestaltet sich auch die Entleerung sowie die Reinigung.

Es gibt jedoch drei Unterschiede, die den Air Force Flex besonders machen (im Vergleich zum All-in-One):

1. Das Flex-Rohr:

Kurz den Schalter betätigen und das Rohr knickt ein.
Foto: RS

Der wohl wichtigste Unterschied ist das knickbare Rohr. Ein kurzer Klick auf einen Schalter am Rohr reicht und das Rohr knickt so ein, dass man bequem unter Möbeln saugen kann, ohne sich bücken oder verrenken zu müssen. Zieht man den Staubsauger nach oben, rastet das Rohr von selbst wieder ein.

 

2. Der Farbton:

Der Air Force Flex in der Farbe Orange-Weiß.
Foto: RS

Unser Modell besitzt einen helleren Farbton, nämlich Orange-Weiß. Dadurch fällt der Staubsauger mehr auf und wirkt freundlicher. Passend zur hellen Farbe ist der Staubbehälter diesmal komplett durchsichtig. So kann man bereits während des Saugens beobachten, wie sich der Schmutz im Behälter sammelt.

3. Die Lautstärke:
Wir fanden bereits den All-in-One in der Lautstärke angenehm. Beim Air Force Flex wurde die Lautstärke nochmals reduziert, zumindest klingt es für uns so.

4. Das Bürstenzubehör:

Durch das vielseitige Bürstenzubehör kann der Staubsauger auf unterschiedlichen Oberflächen eingesetzt werden.
Foto: RS

Auch der Air Force Flex wird wieder mit vielseitigem Zubehör ausgeliefert. Genau wie beim Vorgängermodell erhält man eine Universal-Bodendüse mit LED-Beleuchtung, eine motorisierte Mini-Düse (für Tierhaar), eine Sofa- und Fugendüse sowie zwei Standardbürsten. Neu im Paket ist die Möbelkantenbürste, damit man beispielsweise auch auf hohen Schränken saugen kann. Dafür gibt es keine Deltadüse (dreieckige Bürste für die Ecken), keine lange Düse und keine Textil-, Intensiv- und Sensitivbürste.

Unser Fazit:

Der neue Akku-Sauger von Rowenta, der Air Force Flex 560, hat uns überzeugt. Er funktioniert im Prinzip genauso wie der Air Force All-in-One 460. Der Schmutz wird zügig und gründlich auf unterschiedlichen Oberflächen aufgesaugt. Er lässt sich schnell als Handstaubsauger benutzen und genauso einfach wird er ein Bodensauger. Allerdings finden wir den Air Force Flex farblich schöner, in der Lautstärke angenehmer und vor allem in der Handhabung komfortabler. Denn durch das knickbare Rohr gelangt man viel leichter unter die Möbel, ohne sich verbiegen zu müssen. Das alles hat natürlich seinen Preis: Im Handel ist der Air Force Flex für rund 329 Euro erhältlich. Der Air Force All-in-One kostet mittlerweile rund 279 Euro. Letztendlich kommt es darauf an, wo man den Akku-Sauger überwiegend einsetzt. Wer viel und bequem unter Möbeln saugen möchte, für den ist der Flex eine Erleichterung. Wer einen Akku-Sauger nur für das Staubsaugen im Auto oder die schnelle Krümelbeseitigung auf dem Sofa benötigt, kann auch mit dem Vorgängermodell glücklich werden.

von Livia Rachfahl