Ein Alltagstest mit dem Mitsubishi ASX

Seit Oktober 2016 ist die zweite Generation Mitsubishi ASX erhältlich. Drei Ausstattungsvarianten (BASIS, PLUS und TOP) sowie ein ASX Benziner und drei ASX Dieselmotoren stehen zur Auswahl. Für meinen Alltagstest in Berlin wählte ich den ASX in der Ausstattung TOP und den großen 2.2 DI-Dieselmotor mit Allradantrieb und Automatikgetriebe.

Was der Käufer wissen sollte

Der Mitsubishi ASX ist ein Kompakt-SUV. Angetrieben wird der 4,35 Meter lange, 2.13 Meter breite und 1.64 Meter hohe ASX mit einem 2.2. DI-Dieselmotor mit 110 kW (150 PS). Mit diesem Motor verfügt der ASX serienmäßig über Allradantrieb und ein sechsstufiges Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad. Sein Dieselverbrauch wird vom Hersteller mit 7.1 Litern (innerorts) angegeben. Die CO2-Emission beträgt 152 Gramm pro Kilometer (kombiniert).

Die Ausstattungsvariante TOP verfügt zusätzlich über einen neuen Frontstoßfänger mit der markentypischen Chromspange und einen abgedunkelten Frontgrill. Hervorzuheben ist noch der neue Unterfahrschutz, die Dachantenne in Form einer Haifischflosse und die neue Version des Mitsubishi Communication Systems (MMCS). Der Kaufpreis beträgt 34.490 Euro.

Alltagstauglichkeit

Mitsubishi verzichtet beim ASX auf ein übertriebenes Design. Auffällig bleibt nur seine neue Front mit den 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und der hohen Dachführung. Der Innenraum ist großzügig und übersichtlich gestaltet. Auf unübersichtliche Knöpfe und Schalter wurde verzichtet. Das Raumgefühl wird durch das Panorama-Glasdach erweitert und besonders in den Abendstunden durch ein Leuchtband an den Seitenlinien emotional verstärkt.

Durch den langen Radstand von 2.67 Metern ist ein Ein- und Aussteigen auch auf den hinteren Sitzen sehr bequem. Besonders ältere und nicht mehr so mobile Personen schätzen die vorhandene Kopf- und Beinfreiheit im ASX sehr. Für längere Urlaubsfahrten bzw. einen großzügigen Einkauf steht ein Gepäckraumvolumen von 419 Liter bis 1.219 Liter zur Verfügung. Sollte der Platzbedarf im Kofferraum nicht ausreichen, liegt im Kofferraum eine Anhängerkupplung bereit. Toll, das der Hersteller auch gleich die passenden Handschuhe mitliefert. Ist die Anhängerkupplung angebaut, können bis zu 1,8 Tonnen Anhängerlast (Werksangabe) bewegt werden.

Auch wenn ich zum größten Teil in der lauten Berliner Großstadt unterwegs war, ist der ASX mit einem Dieselmotor gut an den Motorgeräuschen (erinnert an eine Nähmaschine) zu erkennen. Erfreulich ist dagegen die Werksangabe des Dieselverbrauchs. So gibt Mitsubishi für den 2.2. DI mit 110 kW/150 PS und 360 Nm Drehmoment einen Verbrauch von 7,1 Liter in der Stadt an. Ich verbrauchte in der Testphase 7,2 Liter, ein ehrlicher Wert.

Der Fahrspaß bleibt beim ASX nicht aus. Das elektronische Allradsystem und das 6-Gang-Automatikgetriebe sorgen für ein gutes Handling auf jedem Untergrund. Die an Bord befindlichen Xenon-Scheinwerfer mit „Wide Vision“ und Tagfahrlicht (in Nebelscheinwerfer integriert) einschließlich der Rückfahrkamera bieten eine optimale Ausleuchtung und sicheres Fahren im Straßenverkehr und in Parkhäusern. Auf Geländefahrten habe ich verzichtet, bin mir jedoch sicher, dass auch im Stadtverkehr oder auf Parkplätzen die Bodenfreiheit des ASX mit 180 cm geschätzt wird, gibt es doch die eine oder andere Bordsteinkante, die überfahren wird.

Fazit

Der neue ASX ist ein selbstbewusster und souveräner Kompakt-SUV. Mit zahlreichen Komfort- und Sicherheitsfeatures an Bord und einer hohen Sitzposition des Fahrers ist der ASX ein guter Freund im Alltag. Das Navigationssystem reagiert schnell und präzise und bringt den Fahrer bzw. die Insassen zügig ans Ziel. Wenn man von den Fahr- und Motorengeräuschen absieht, hat der ASX mit 34.490 Euro ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

von RR