Ungarn – Partnerland der Grünen Woche Berlin

Vom 20. bis 29. Januar 2017 präsentieren 1.650 Austeller aus 66 Ländern auf der Internationalen Grünen Woche Spezialitäten aus aller Welt. Gleichzeitig ist sie eine einzigartige Leistungsschau der Landwirtschaft und des Gartenbaus mit zahlreichen attraktiven Sonderschauen.

Partnerland Ungarn

Ungarn präsentiert in der Halle 10.2 das Land der Magyaren. Unter dem Motto: „Traditionsreich, Vielfältig, Natürlich: Ungarn“ kann der Besucher zahlreiche ungarische Delikatessen kosten, darunter die traditionellen Gerichte wie Lángos und Gulyás. Darüber hinaus erwarten die Besucher kaltgepresste Öle, sauereingelegtes Gemüse und einen Baumstriezel-Kuchen, der 2006 mit dem Titel „Meisterwerk der ungarischen Handwerkstätigkeit“ ausgezeichnet wurde. Aber können Sie sich Ungarn ohne Wein und Schnaps vorstellen? Pálinka, ein Obstbrand, ungarisches Craft Beer, Unicum sowie der berühmte Tokaj werden in der Halle 10.2. nicht fehlen.

Martin Luther in der Blumenhalle

Foto: Messe Berlin
Foto: Messe Berlin
Frühlingsblüher wie Tulpen, Narzissen und Hyazinthen verwandeln die Halle 2.2. in ein echtes Blumenparadies.

Zum 500. Jubiläum der Reformation setzt die Blumenhalle der Grünen Woche 2017 das berühmte Zitat von Martin Luther „Das Paradies ist überall“ in ein gartenarchitektonisches Gesamtkunstwerk um. Viele Pflanzen und Zehntausende Frühlingsblüher verwandeln die Halle 2.2 in ein echtes Blumenparadies. Das Motto soll hier deutlich machen, wie sehr Parkanlagen und Gärten, Kleingärten und Gartenschauen das Leben lebenswert und im Idealfall „paradiesisch“ werden lassen.

Tierhalle

Rassig und rasant geht es in den Hallen 25 und 26 zu. Vom 20. bis 22. Januar 2017 findet die achte Bundeskaltblutschau der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) statt. Rund 90 Pferde der Rassen Rheinisch-Deutsches Kaltblut, Süddeutsches Kaltblut, Schleswiger Kaltblut und Schwarzwälder Kaltblut sind zu bestaunen. Am 28. und 29.1.2017 messen sich erstmals die Fjordhengste bei der FN-Bundesschau. Neben Pfauenziegen, Uckermärkern und Rotvieh, Mulis und Kaltblut treten auch alte Haustierrassen auf.

Foto: Messe Berlin
Foto: Messe Berlin
In Halle 26 werden während der gesamten Messelaufzeit zahlreiche Hundevorführungen präsentiert.

Besonders in der Halle 26 werden Dutzende Hundevorführungen vom Cavalier-King-Charles-Spaniel über Eurasier bis zum Tibet Terrier gezeigt. Rasse und Klasse gibt es auch bei den schnurrenden Samtpfoten wie beispielsweise die Sibirische Waldkatze, Somali Cornish Rex und Perser. So ist in der Tierhalle für jeden Geschmack bestimmt etwas dabei.

Lust aufs Land

In der Halle 4.2. werden Elemente des ländlichen Raums präsentiert. Förster zeigen Beispiele nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft. Hier wird gehobelt, gesägt und es darf geklettert werden. Wer Bioökonomie begreifen möchte, ist auf der natur.tec genau richtig. Frischhaltedosen aus Holz, Biodiesel aus Raps, Shampoo-Flaschen aus Weizen, wollige Wärme aus Mais, Autobauteile aus Rizinus, Dämmstoffe aus Hanf, Hydrauliköl aus Sonnenblumen – all diese Produkte verkörpern Bioökonomie. Jäger des deutschen Jagdverbandes (DJV) vermitteln ihr Wissen über Wildtiere an die Besucher weiter. Die Jäger zeigen zudem, dass dem Hirschgulasch oder dem Fuchspelz eine tiergerechte Jagd vorausgeht und wie die Jagd zum Artenschutz beiträgt.

Besucher-Informationen

Bei den Öffnungszeiten und Eintrittskarten bietet die Messe Berlin viele Varianten für den geplanten oder spontanen Messebesuch. Geöffnet ist die Messe für Fach- und Privatbesucher täglich von 10 bis 18 Uhr, am „Langen Freitag“ (27. Januar 2017) von 10 bis 20 Uhr.

von RS