Hermann Schmeink – ein Leben für die Jugendarbeit

Hermann Schmeink engagiert sich seit Jahren bei Rotary International für die Jugendarbeit. Rotierende Seiten sprach mit dem Geschäftsführer der KoM-SOLUTION über sein gesellschaftliches Engagement.

Hermann Schmeink wurde 1952 in Bocholt, im westlichen Münsterland geboren. Er studierte an der Westfälischen-Wilhelms- Universität in Münster und wurde 1977 Diplom-Kaufmann. Nach drei Jahren bei der Deutschen Bank AG in Frankfurt/Main trat Schmeink in die Familienholding Schmeink GmbH & Co.KG und zog 1990 von Bocholt nach Berlin. Nach zwei vorangegangenen beruflichen Stationen (Vorstand KOM-STROM AG, Vorstand Schmeink & Cofreth) gründete er im Juli 2005 die KoM-SOLUTION Beratungssozietät. Diese wandelte sich im Jahre 2006 in die KoM-SOLUTION GmbH.

Rotierende Seiten: Seit 2006 sind Sie Geschäftsführer der KoM-SOLUTION GmbH, einer Beratungssozietät mit 61 Mitarbeitern in Berlin. Mit welchen Schwerpunkten beschäftigt sich die Sozietät?

Hermann Schmeink: Wir beschäftigen uns mit der Lösung energiewirtschaftlicher Fragen, insbesondere zum Themengebiet der Energiewende und verstehen uns als „verlängerte Werkbank“ für Energieversorger.

Rotierende Seiten: Seit 1985 sind Sie Mitglied bei Rotary International. Was hat Sie an dieser Mitgliedschaft gereizt?

Hermann Schmeink: Eingetreten bin ich 1985 in den Rotary Club Bocholt in NRW. Die damaligen Mitglieder, die Ziele von Rotary und die Überzeugung, dass man gemeinschaftlich sinnvoll gesellschaftlich engagieren kann, waren für mich entscheidungsrelevant.

Rotierende Seiten: Die Jugendarbeit steht bei Rotary stark im Mittelpunkt und besonders Ihre Aufgabe im Vorstand trägt ausschließlich für diesen Erfolg bei. Was bewegte Sie dazu?

Hermann Schmeink: Die heutigen Aufgaben im Jugendaustausch habe ich zum Zeitpunkt der Entscheidung ohne große Überlegungen getroffen, sozusagen als „normales“ Engagement in der rotarischen Familie. Die heutige Aufgabenstellung war mir damals nicht bekannt.

Rotierende Seiten: Soziales Engagement bedeutet auch viel Zeitaufwand zulasten der Familie und Beruf. Wie bringen Sie das zusammen?

Hermann Schmeink: Angesicht meines fortgeschrittenen Alters sind die operativen Anforderungen in der Familie eher überschaubar. Das Gleiche gilt für meine Frau. Wir engagieren uns gleichermaßen; sie in der Förderung junger, begabter Musiker und ich im Jugendaustausch. Die Parallelität der Aktivitäten bildet eine gute Klammer.

Rotierende Seiten: Was wünschen Sie sich privat für die Zukunft?

Hermann Schmeink: Die Möglichkeit, in gleicher Weise in der Zukunft mit Innovationskraft und Leidenschaft agieren zu können.

von RR