Bundespräsident Joachim Gauck dankt den ehrenamtlich engagierten Bürgern

Seit der Amtsübernahme des Bundespräsidenten Joachim Gauck wurde aus dem Sommerfest des Bundespräsidenten das Bürgerfest des Bundespräsidenten. 4000 Gäste folgten der Einladung am 5. September 2014 ins Schloss Bellevue.

In seiner Eröffnungsrede sagte Gauck: „Sie, liebe Ehrengäste, engagieren sich auf je unterschiedliche Weise: als Mitglied im Gemeinderat oder im Sportverein, in der Kirche, beim Umweltschutz oder in einem Kulturzentrum, in der Jugendarbeit oder in der Denkmalpflege. Viele von Ihnen haben ihr Ehrenamt in der unmittelbaren Nachbarschaft oder im Umkreis des Wohnorts gefunden. Andere reisen dafür um die halbe Welt. An sie denke ich heute ganz besonders, beispielsweise an die deutschen Ärzte, die in den Ebola-Gebieten Großartiges leisten. Natürlich auch an die Bundeswehrsoldaten, die im Auslandseinsatz sind und so auch die Arbeit unserer zivilen Helfer absichern, etwa vom Deutschen Roten Kreuz oder vom Technischen Hilfswerk. Und ich denke an die Freiwilligen, die sich in den vergangenen Monaten als Beobachter in Krisengebieten in Gefahr gebracht haben. Ihnen allen möchte ich hier, bei einem Anlass, den wir Bürgerfest nennen, ganz besonders herzlich sagen: Danke sehr!“

So präsentierten sich im Schlosspark zahlreiche Stiftungen, Vereine, Unternehmen, Verbände und Initiativen aus Bund, Ländern und Kommunen mit ihren sozialen Projekten und Aktivitäten. In zwanglosen Gesprächen informierten die Akteure die Gäste und führten Erfahrungsaustausche durch.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Aktion „Roter Teppich für das Ehrenamt“ von Eckart von Hirschhausen. Eckart von Hirschhausen erklärte, dass jeder Mensch für seine Arbeit eine Anerkennung benötigt. So klatschen ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger, auf einem extra angelegten Laufsteg, für ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger und sagten somit „Danke“ für ihre geleistete Arbeit.

Es war ein großes Treffen von ehrenamtlichen Helfern mit Politikern, Künstlern und Medienvertretern, die bis spät in die Nacht über ihre Arbeit diskutierten und alle waren sich einig, es war ein schöner und erfolgreicher Abend.

RR