Tom Beck – Schauspieler und Rockmusiker aus Leidenschaft

Wer kennt sie nicht, die erfolgreiche TV Serie „Alarm für Cobra 11- Die Autobahnpolizei“. Seit 2008 ist Tom Beck an der Seite von Erdogan Atalav als Kriminalhauptkommissar Ben Jäger zu sehen. Wir möchten Ihnen Tom Beck, einen jungen Schauspieler, Rockmusiker und Markenbotschafter von SEAT heute vorstellen.

Tom Beck wurde im Februar 1978 in Nürnberg geboren. Absolvierte von 1999 bis 2003 die Schauspielausbildung an der Bayerischen Theaterakademie in München im Studiengang „Musical“. Die Ausbildung beendete er mit seiner Diplomarbeit, dem Solo-Programm „Beck-Stage“. Aber auch tänzerisch (Ballett, Jazz, Modern, Afro, Step) wie auch musisch (er spielt Klavier, Gitarre, Schlagzeug, Orgel und Akkordeon) ist Tom Beck ausgebildet. 2004 steuerte er zum Kinofilm „Aus der Tiefe des Raumes“ mit seiner Stimme drei Songs zum Soundtrack bei. Beim Bundeswettbewerb Gesang erhielt er eine Auszeichnung für die beste Darstellung einer Musicalszene und danach ging es steil bergauf.

Als Schauspieler spielt er neben Fernsehrollen „Alarm für Cobra 11“, oder bei der Familienserie „Unser Charly“ auch in Kinofilmen wie z.B. „Zweiohrküken“ eine deutsche Liebeskomödie von Til Schweiger mit. Dieser Kinofilm wurde von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem Prädikat „Wertvoll“ ausgezeichnet. Als Rockmusiker veröffentlichte Tom Beck 2011 ein Album „Superfical Animal“ und drei Singles „Sexy“, „Drive My Car“ und „The Longing“.

Im Sommer 2011 beim Festival „Rock am Ring“ stand Tom Beck vor 84.000 Fans mit Coldplay, In Flames, Kings of Leon, Mando Diao, System Of A Down, Volbeat, Beatsteaks, In Extremo und Söhne Mannheims auf der Bühne. Mehr als drei Millionen Musikfans verfolgten die EinsPlus-Live-Übertragungen von „Rock am Ring“ im Fernsehen.

Seit 2011 ist Tom Beck mit Jasmin Tabatabai, Elyas M’Barek, Simon Böer und Jürgen Klopp Markenbotschafter von SEAT, einem spanischen Automobilhersteller aus dem Volkswagen Konzern. Wir baten Tom Beck um ein Interview, hier sind seine Antworten:

Rotierende Seiten: Sie unterstützen verschiedene soziale Projekte wie „Die Arche“ in Köln oder „Brustkrebs Deutschland e.V.“. Gibt es noch andere soziale Projekte, die Ihnen sehr am Herzen liegen?

Tom Beck: Es gibt noch eine Menge interessante und unterstützenswerte Organisationen, um diese Welt besser und lebenswerter für alle Menschen zu machen. Ich möchte mich künftig zum Beispiel gerne noch bei „Weisser Ring e.V.“ engagieren.

Rotierende Seiten: Sie sind wie Jürgen Klopp Markenbotschafter von SEAT. Welche Möglichkeiten sehen Sie, durch diese Funktion Ihre sozialen Projekte umsetzen zu können?

Tom Beck: Zunächst einmal macht es mich sehr stolz, als Markenbotschafter ausgewählt zu sein. Natürlich hilft mir in erster Linie meine Bekanntheit, die Botschaften sozialer Projekte zu transportieren. Ich habe die Möglichkeit, dass mir zugehört wird, dass ich eine Menge Leute erreichen kann, sei es, wenn ich mit der Presse spreche oder alleine schon, wenn ich meine Meinung bei Facebook äussere.

Rotierende Seiten: Wie schätzen Sie die ehrenamtliche Arbeit in Deutschland ein?

Tom Beck: Ich schätze sie als sehr vorbildlich ein. Wir sind nun mal eines der reichen Länder und haben eine Vielzahl von Vereinen und Projekten, die sich für benachteiligte Menschen und Tiere einsetzen. Auch der Fokus auf andere Länder gerät hier nicht ausser Bedacht. Wenn in der Welt eine Katastrophe passiert, sei es der Tsunami in Japan oder die Überschwemmungen auf den Philippinen, es bildet sich sofort eine Initiative, die helfen möchte. Das ist schon eine großartige Sache und gibt allen das Gefühl, nicht alleine gelassen zu werden.

Rotierende Seiten: Es gibt in der Welt zwei große Service Clubs, Rotary und Lions. Beide engagieren sich für soziale Projekte. Haben Sie davon schon einmal gehört und würden Sie mit diesen Clubs zusammenarbeiten?

Tom Beck: Gehört habe ich natürlich schon davon, aber ich glaube, ich müsste mich noch eingehender mit diesen Clubs beschäftigen, vor allem mit der weit verzweigten Struktur, wenn es um eine Zusammenarbeit gehen sollte. Mir liegen aber kleinere Institutionen, Vereine und Projekte mehr, wenn es um eine Kooperation geht. Da weiss ich gleich, wie mein Engagement ankam, oder in wie weit ich helfen konnte.

Rotierende Seiten: Wo sehen Sie Ihre Zukunft als Schauspieler oder Sänger?

Tom Beck: Wenn ich es mir wünschen kann, dann sehr gerne beides, denn ich übe beide Tätigkeiten mit der gleichen Leidenschaft aus. In der Serie „Alarm für Cobra 11“ spiele ich eine Rolle, die mir große Freude bereitet, wenn ich Musik mache und auf der Bühne stehe, bin ich ich selbst. Ich habe Musical studiert, habe daher also von Anfang an beides gelernt.

Rotierende Seiten: Worüber können Sie sich so richtig aufregen?

Tom Beck: Es ist schon nicht ganz einfach mich aus der Fassung zu bringen. 🙂 Ich bin eigentlich ein entspannter Typ. Ich glaube worüber ich mich aber immer aufregen kann ist Ungerechtigkeit.

von RR