Tanja Hoppmann – Ehrenamt mit Leidenschaft in Leverkusen

Tanja Hoppmann, hauptberuflich bei Mazda Motors Deutschland als Teamleiterin Events Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig, engagiert sich für den Tierschutz in Leverkusen. Der Tierschutzverein Leverkusen stellt sich den täglichen Herausforderungen mit dem Umgang von Tieren.

Als Ehrenamtliche Helferin macht Tanja Hoppmann seit 2008 unter anderem die Fotos von den Tierheimtieren und als Vorstandsmitglied ist Tanja Hoppmann seit 2010 für das Tierschutzzentrum Leverkusen für die Betreuung des Internets und als Mitglied des Redaktionsteams für die Zeitung „Tiere schützen“ aktiv. Besonders die Nachkontrolle der vermittelten Tiere ist ihr sehr wichtig und sie geht dann auch auf eigene Kosten auf Besuchsreise. Sie hilft beispielsweise bei Sponsoring-Aktionen oder setzt sich für bessere Lebensbedingungen wie z.B. Kaninchen und Meerschweinen ein, denn kleine Tiere haben auch Ansprüche. So konnte sie beispielsweise die Internetplattform www.plueschnasen.de, die sich durch innovatives und artgerechtes Kleintierzubehör auszeichnen, für das Tierschutzzentrum als neuen Unterstützer gewinnen.

Wenn man sich mit Tanja Hoppmann, die in Berlin geboren und aufgewachsen ist, unterhält, wird das Thema schnell auf Tiere gelenkt, insbesondere auf Kaninchen. Hier blüht sie auf und beginnt über ihre Leidenschaft zu erzählen und vor allem Bilder zu zeigen. Im November 2008 ist ihr aus einem Käfig in der Krankenstation das Kaninchen Lou auf den Schoß gesprungen und hat ihr auf die tierische Art zu verstehen gegeben: „Bitte nehme mich mit“. Da war für Tanja Hoppmann klar: „Lou zieht bei mir ein“. Kurz vorher hatte sie einen Beitrag zur Haltung von Kaninchen in Gehegen gelesen. Lou sollte nicht im Käfig wohnen. Seit dem sie Lou beobacht wie er hoppelt, springt und Haken schlägt, kämpft sie für die besseren Lebensumstände von Kaninchen. Leider gibt es noch so viele, die ohne Partner und im Käfig gehalten werden und dort leise vor sich hin leiden, denn noch immer denken viele Menschen, dass Kaninchen/ Meerschweinchen im Käfig glücklich wären. Viel zu oft werden sie zu jung in Geschäften ohne ausreichende, realistische Beratung mitgenommen und landen dann in der Rubrik zu verschenken in Kleinanzeigen oder im Tierheim.

Tanja Hoppmann kann aber sehr hartnäckig sein: „Es geht um Lebewesen und nicht um Stofftiere, die gekauft und wenn sie zu viel Arbeit machen in einer beliebigen Ecke abgelegt werden können“, so in einem persönlichem Gespräch und ergänzt: „Die ehrenamtliche Arbeit im Tierheim macht mir unheimlich Spaß. Ich kann mit meinen Fotos wirklich einen Unterschied für das einzelne Tier machen. Natürlich erlebe ich auch traurige und belastende Situationen, z.B. wenn jemand mit Tränen in den Augen seinen Liebling abgeben muss oder ein verwahrlostes und vom Menschen misshandeltes Tier ankommt…. Aber die schönen Momente überwiegen und ich freue mich jedes Mal sehr über ein Tier im neuen Zuhause. Manche Katzen und Hunde leiden wirklich sehr im Tierheim und da freut es mich, wenn sie dank meiner Fotos und dem Internet schneller ein neues Zuhause finden. Ich selber bin seit dem ich denken kann von Tieren begeistert. Im Tierheim habe ich vieles über die Tiere und den Umgang mit ihnen gelernt“. Ehrenamtliche Tätigkeiten geben einem selbst sehr viel. Ich kann jedem nur dazu raten!

Wir freuen uns, dass es noch Menschen gibt, die sich auch für die kleinen Dinge des Lebens engagieren.

von RR