"Heart Save" – Eine rotarische Idee
von Ralf Rachfahl
Dr. Gunther C. Stehr ist seit 2004 Mitglied des RC Remscheid. Seit Februar 2008 wohnt und arbeitet Dr. Stehr in Pirna als geschäftsführender Gesellschafter der Mepro Dr. Stehr Medizintechnik GmbH.
Nach seinem Hochschulstudium an der TU Bergakademie Freiberg, Fachrichtung „Allgemeiner Maschinenbau“, und einer externen Promotion mit dem Gesamtprädikat „magna cum laude“ absolvierte er verschiedene Berufsstationen von Hannover bis Remscheid. Im Jahr 2006 zog es Dr. Stehr nach Dresden ins Fraunhofer–Institut, wo er bis zum Januar 2008 als Abteilungsleiter für „Thermische Beschichtungsverfahren“ arbeitete. Im Februar 2008 machte er sich selbständig.
Die Mepro Dr. Stehr Medizintechnik GmbH in Pirna beschäftigt sich mit der medizintechnischen Entwicklung elektrokardiologischer Notfallsysteme, medizintechnischem Service, medizintechnischer Wartung, medizintechnischen Reparaturen, Praxisbedarf, Sprechstundenbedarf, Beratung und Schulung.
Aus dieser Arbeit heraus wurde von ihm die Idee „Heart Save – Rotary Herzsicher“ geboren. Hier geht es vorwiegend um die Sensibilisierung der rotarischen Führungskräfte für die Thematik „Plötzlicher Herztod“. Alle erinnern sich an die Meldung „Schreinemakers – ihr Herz stand 6 Minuten still“. Wir stellen unseren Lesern diese Idee vor und hoffen, dass sich viele Rotary Clubs dieser Idee von Dr. Gunther C. Stehr anschließen und helfen können.
Zum Projekthintergrund:
Plötzlicher Herztod – in Deutschland verzeichnen wir jährlich über 160.000 Opfer – alle 3 Minuten 1 Person. Es handelt sich damit um die mit Abstand häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Die Herz-Lungen-Wiederbelebung ohne Defibrillation hat nur eine geringe, hauptsächlich zeitgewinnende Wirkung. Die Früh-Defibrillation innerhalb von 5 Minuten ist die einzige erfolgversprechende Maßnahme. Modernste Medizintechnik in Form von automatisch arbeitenden, lebensrettenden Geräten, sogenannter AED's (Automatischer Externer Defibrillatoren), unterstützen den Ersthelfer maßgeblich bei der korrekten Durchführung der lebensrettenden Maßnahmen.