Mit dem Mitsubishi Space Star durch Berlin

Der japanische Autohersteller mit den drei Diamanten als Markenlogo gewinnt nicht nur immer mehr die Herzen der Kunden, sondern auch erste Preise beim Fachmagazin „Auto Test“ in der Kategorie „Kleinstwagen“. Folgende Kriterien führten den Mitsubishi 2016 und 2018 zum Sieg: Fahrzeugqualität, Sicherheit, Verbrauch und die sonstigen Betriebskosten. Logisch, dass sich der Geschäftsführer Kolja Rebstock über den Sieg des Mitsubishi Space Star 1.2 sehr freut. Jetzt wollten wir einmal im Großstadtdschungel den Kleinstwagen im Alltag testen.

Fakten des Testfahrzeuges

Der Mitsubishi Space Star 1.2 mit Automatikgetriebe CVT 59 kW (80 PS) in der Ausstattungsvariante TOP steht für 15.390 Euro beim deutschen Händler zum Kauf bereit. Zur Zeit bietet Mitsubishi einen Aktionsrabatt von 2.000 Euro an und das macht den Space Star noch attraktiver. Er ist ein Kleinstwagen in den Abmaßen 3.795 (mm) Länge, 1.665 (mm) Breite und 1.505 (mm) Höhe mit einer fünf Jahre Herstellergarantie. Damit ist der Mitsubishi ein unauffälliger Cityflitzer, der Wert auf ein gutes Preisleistungsverhältnis und weniger auf ein auffälliges Design legt.

Fahren im Alltag

Der Mitsubishi Space Star ist besonders im großen Stadtverkehr mit dem Automatikgetriebe ein praktischer Helfer im Alltagsleben. Der Fahrer konzentriert sich auf den Verkehr. Positiv ist die Größe des Innenraums. Mit einem Radstand von 2.450 Millimetern bietet der Cityflitzer bis zu fünf Personen Platz. Der Kofferraum von 235 Litern (umgeklappt 912) nimmt zwar ein Golfbag auf, aber das geht zu Lasten der Passagiere. Die hohe Ladekannte ist nicht gerade vorteilhaft für das Be- und Entladen.

Das Basismodell Mitsubishi Space Star 1.0 für 9.990 Euro minus 2.000 Euro Rabattaktion besitzt ein sagenhaftes Preis-/ Leistungsverhältnis für 7.990 Euro. Unser Testfahrzeug der Mitsubishi Space Star 1.2 mit Automatikgetriebe in der Top-Ausstattung ist inkl. Rabattaktion für 13.390 Euro zu haben. Nach Aussage von Mitsubishi ist dieser Kleinstwagen das begehrteste Fahrzeug.

Auch junge Käufer wollen neben bequemen Sitzen und einem übersichtlichen Cockpit auch Sicherheitstechnik und Fahrkomfort an Bord haben. So ist es schon fast normal, dass in jeder höheren Ausstattung ein Navigationssystem vorhanden ist. Leider sucht man im Space Star Top danach vergebens. Dafür hat er mit 9,2 Metern Wendekreis und kleiner Größe ein riesen Vorteil im Berliner Stadtverkehr. Der Space Star passt in jede Parklücke und biegt in engen Gassen problemlos ein. Wenn noch Parksensoren vorhanden wären, wäre er noch attraktiver. Sonderausstattung wie: LED Scheinwerfer, Tagfahrlicht und Klimaautomatik und Digitalradio gehören erst in der TOP-Ausstattung dazu. Mit den 1.2 Liter Hubraum 52 kW (80PS) ist man zwar kein Raser, aber doch flott im Stadtverkehr unterwegs. Das japanische CVT-Automatikgetriebe reagiert zwar nicht immer so wie der Fahrer es möchte, aber im Kraftstoffverbrauch liegen wir fast gleich auf mit den Werksangaben von 4,1 Liter (kombiniert). Meine Tochter (28) findet die Automatikschaltung einem Game-Spiel nachempfunden. Diese erinnert sehr an ein Labyrinth-Spiel. Beim Fahrkomfort, Kurvenfahrten oder Überholmanövern muss man Abstriche machen. Jedoch sollten wir immer im Kopf behalten, dass wir kein Luxusfahrzeug fahren, sondern ein Alltagsfahrzeug.

Fazit

Wer ein Alltagsfahrzeug mit einem günstigen Einstiegspreis sucht und keine großen Wünsche und Anforderungen an einen Kleinstwagen hat, der ist beim Space Star gut aufgehoben. Meine Empfehlung ist jedoch, die TOP- Ausstattungsvariante zu nehmen. Hier besitzt der Fahrer mit den Sonderausstattungen an Bord etwas mehr als nur ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis wie es das Fachmagazin Auto Test hervorhebt.

von RR