Die zweite Generation Jaguar XF Sportbrake

Im Dezember 2017 stellte Jaguar Land Rover Deutschland neue Fahrzeuge vor, die im Modelljahr 2018 eingeführt werden. Neben Land Rover Discovery Sport, Range Rover Evoque und Range Rover Velar stand für mich der Jaguar XF Sportbrake im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Bereits 2013 konnte ich mit dem Jaguar XF Sportbrake meine Golfsaison eröffnen (Beitrag hier nachlesen). 

Der Jaguar XF Sportbrake kommt auf der Basis des XF als Premium Business Kombi nach Deutschland. Seit der Markteinführung am 14. Oktober 2017 hat der Kombi zahlreiche Freunde gefunden. Wie bei allen Fahrzeugen trägt auch bei Jaguar das Design zum Verkaufserfolg bei. Ian Callum, Jaguar Designdirektor, sagte dazu: „Wie bei der XF Limousine erfüllt auch beim neuen Sportbrake jede Linie einen klar definierten Zweck. So erreichen wir eine ’schnelle‘ und geschwungene Silhouette. Sie verleiht dem Auto schon im Stand den Eindruck von Schnelligkeit und eine sehr dynamische Erscheinung. Als Resultat sieht der Kombi genauso sportlich aus wie die Limousine, wenn nicht sogar noch sportlicher.“

Der XF Sportbrake besitzt im Exterieur Design die gleichen markanten Formen wie bei der Limousine. Die Scheinwerfergehäuse beherbergen Voll-LED-Einsätze mit Tagfahrlicht in J-förmiger Signatur. In der Profilansicht fallen die schlanken Dachsäulen und seitlichen Dachrahmen ins Auge. Die Dachlinie läuft nach hinten in den Dachheckspoiler aus. Am Ende des Fahrzeuges öffnet sich eine große Heckklappe mit einer Breite von 1.061 Millimetern. LED-Rückleuchten und eine LED-Pfützenleuchte (beleuchtet den Bereich des geöffneten Kofferraum) betonen in einer besonderen Art das Fahrzeug.

Das Interieur ist englische Qualität. Handwerklich hochwertige Materialien wurden mit bedienerfreundlichen Instrumenten kombiniert. Anzeigen und Infotainmentsysteme harmonieren mit den traditionellen Werkstoffen wie z.B. den Soft-Grain-Windsor-Ledersitzen. Im Mittelpunkt des Fahrers befindet sich der 12,3-Zoll-TFT-Instrumenteneinsatz mit seinem 10 Zoll Touchscreen. Das 1,6 Quadratmeter große Panaromadach lässt viel Licht ins Innere fallen und gibt einen freien Blick gen Himmel frei. Romantik pur.

Das Kofferraumvolumen von 565 Liter lässt sich bequem durch das Umlegen der Rückbank auf 1.700 Liter erweitern. Die Ausformung des Laderaums ermöglicht auch das quer Ablegen eines Golfbags. Die Kabinenluft wurde mit einem neuen Reinigungssystem ausgestattet. Die Luft aus der Klimaanlage wird zuerst über einen Ionisator geleitet, der durch Hochspannung Sauerstoffionen erzeugt. Auf diese Weise (so der Hersteller) lassen sich Keime und flüchtige organische Verbindungen (VOC) aber auch Gerüche deutlich reduzieren.

Der Jaguar XF Sportbrake ist eine ideale Wahl für Menschen mit einem aktiven Lebensstil oder die Fahrspaß pur suchen. Dazu bietet Jaguar den neuen XF Sportbrake in fünf Ausstattungsvarianten mit vier Dieselmotoren von 120 kW (163 PS) bis 221 kW (300 PS) und einem 184 kW (250 PS) 2,0 Liter Benzinmotor an. Wer möchte, kann die Motoren mit Schaltgetriebe oder Automatik mit Heck- oder Allradantrieb bestellen. Mit der 1.660 Kilogramm Aluminium-Leichtbauweise beschleunigt der V6-Twinturbo-Diesel mit 221 kW (300 PS) von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden (Werksangabe).

Der Jaguar XF Sportbrake erhielt eine neue Fahrwerksabstimmung und besitzt somit mehr Fahrdynamik und ein sicheres Handling. Sollte der Jaguar als Zugmaschine benutzt werden, ist durch die automatische Niveauregulierung der Hinterachse, auch bei einer Anhängelast von maximal zwei Tonnen, der Fahrkomfort ausgewogen.

Zum Schluss die Preise vom Jaguar XF Sportbrake. Der Einsteigerpreis beginnt mit dem 120 kW (163 PS) Dieselmotor in der Ausstattungsvariante PURE und einer 6-Gang-Schaltung bei 43.960 Euro. Ab 46.460 Euro erhält der Kunde in der gleichen Ausstattungsvariante ein 8-Stufen-Automatik-Getriebe. In der First Edition mit einem 30d 221 kW (300 PS) und einer 8-Stufen-Automatik dürfen es bereits 75.970 Euro sein. Aber das ist alles eine Frage des Geschmacks.

Die Redaktion wird versuchen, den Jaguar XF Sportbrake etwas länger auf Berliner Straßen zu testen und das können Sie dann wieder auf Rotierende Seiten lesen.

von RR