Der kleine große Ford Fiesta

Der Ford Fiesta feierte 2016 seinen 40. Geburtstag und wurde seit der Markteinführung im Jahr 1976 über 17 Millionen Mal weltweit verkauft. Am 8. Juli 2017 rollte die achte Generation Ford Fiesta zu den deutschen Händlern. Wolfgang Kopplin, Geschäftsführer Marketing und Verkauf der Ford-Werke GmbH, ist sich sicher, dass diese Generation die Erfolgsgeschichte für Ford weiter schreiben wird. Ford bekennt sich auch zum Produktionsstandort Deutschland und liefert aus Köln-Niehl den Ford Fiesta in 60 Länder aus.

Angeboten wird der Fiesta in sieben Ausstattungsvarianten. Los geht es mit der Einstiegsvariante „Trend“, dem Editionsmodell „Cool & Connect“ und dem Verkaufsschlager „Titanium“.  Die sportliche Version „ST-Line“ und die Top- Version „Vignale“ folgen im Herbst. Im Frühjahr 2018 kommt dann das Crossover-Modell „Active“ und die ultimative Sportvariante „ST“.

Bei meiner ersten Fahrt mit dem neuen Ford Fiesta konnte ich mich von den neuen Qualitäten selbst überzeugen und war vom Preis-Leistungsverhältnis überrascht. Los geht es ab 12.950 Euro und das bereits mit einem 52 kW (70 PS) starken Fiesta mit einer guten Serienausstattung. Unter anderem elektrische Fensterheber vorn mit 
Quickdown-Funktion, Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Gepäckraum-Fernentriegelung, MyKey-Schlüsselsystem mit individuell programmierbarem Zweitschlüssel, Geschwindigkeitsbegrenzer sowie elektrisch einstell- und beheizbare Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten. Hinzu kommen das Intelligente Sicherheitssystem IPS mit sechs Airbags, das Antiblockier-Bremssystem ABS, das Elektronische Sicherheits- und Stabilitätsprogramm ESP mit Berganfahr-Assistent und ein Fahrspurhalte-Assistent.

Besonders hervorzuheben sind die Premieren im neuen Ford Fiesta. Diese sind: Pre-Collision-Assist mit Fußgänger-Erkennung, mit Bremseingriff auch bei Nacht, das exklusive B&O PLAY Sound System und das Multimedia-Konnektivitätssystem Ford SYNC 3 mit AppLink und 6,5- oder 8-Zoll großem Touchscreen. Erstmals kann beim Ford Fiesta auch ein Panorama-Schiebedach geordert werden, das sich fast über die gesamte Länge und Breite der Dachpartie öffnen lässt.

Das Außendesign ist geprägt durch einen eigenständigen Kühlergrill sowie die schlanken Hauptscheinwerfer, die dem Fahrzeug bei Tag und Nacht einen eigenständigen Auftritt verleihen. Der Innenraum steht für ein komfortables und modernes Design. Die Zahl der Schalter und Knöpfe wurde um die Hälfte reduziert. Zahlreiche Ablagen sorgen für eine gute Ordnung im Fahrzeug. Der 269 Liter große Kofferraum (erweiterbar bis 1.070 Liter) kann durch die breit öffnende Heckklappe bequem be- und entladen werden. Weitere kleine Detail-Verbesserungen erleichtern den täglichen Gebrauch. Zum Beispiel verhindert der Tankeinfüllstutzen des Ford EasyFuel-Systems das falsche Betanken (Diesel-Benzin) oder der innovative Türkantenschutz soll Schrammen und Kratzer beim Ein- und Aussteigen in engen Parklücken vermeiden.

Das Herz im Ford Fiesta schlägt mit verschiedenen Antrieben. Der preisgekrönte Ford EcoBoost-Dreizylinder mit 1.0 Liter Hubraum, ein Dreizylinder ohne Turbo-Aufladung mit einem Hubraum von 1.1. Liter sowie ein 1.5 Liter TDCi-Turbodiesel. Die Leistungen reichen von 52 kW (70 PS) bis 92 kW (125 PS). Alle Motoren können mit einem 5- oder 6-Schaltgetriebe und einem Start-Stopp-System ausgestattet werden. Ein Sechsgang-Automatikgetriebe mit Schaltwippen am Lenkrad gibt es optional ab der Version 1.0 Liter EcoBoost Benzinmotor mit 74 kW (100 PS).

Eine Frage stellt sich jedoch mittlerweile bei allen Autoherstellern. Wo hört die Größe beim Kleinwagen auf und wo fängt die Mittelklasse an? Auch der Ford Fiesta wächst wieder. 71 Millimeter in der Länge (4.040 mm), 13 Millimeter in der Breite (1.941 mm), 4 Millimeter im Radstand (2.493 mm) und die Leichtmetallräder erreichen eine Größe bis zu 18 Zoll. Egal ob Sie sich für eine 3-oder 5-türige Limousine entscheiden, Ford nimmt mit den Fiesta den Wettbewerb gegen Seat Ibiza, Hyundai i20, VW Polo oder den Skoda Fabia jederzeit auf.

von RR