Patrick Henkel, ein Porsche-Geschäftsführer mit Visionen

Vor vier Jahren wurde an der ehemaligen Grenzstelle zwischen Ost- und Westberlin, Dreilinden (Checkpoint Bravo), die neue Porsche Niederlassung Berlin-Potsdam eröffnet. Wer in Richtung Berlin oder Potsdam auf der Autobahn A115 unterwegs ist, entdeckt gut sichtbar die Porsche Niederlassung im Europarc Dreilinden.

Das Gebäude mit zwei Ebenen beinhaltet Ausstellungs- und Verkaufsräume, ist großzügig, lichtdurchflutet und mit einer hochmodernen Servicewerkstatt ausgestattet. Dieser Neubau ersetzte den Betrieb in der Berliner Goerzallee und ist heute neben der Porsche Niederlassung Berlin GmbH in der Franklinstraße ein gleichberechtigter Anziehungspunkt für alle sportlich interessierten Premiumkunden aus Berlin und Brandenburg. Hier übernahm Patrick Henkel (36) im August 2010 die Geschäftsleitung.

In den letzten Wochen stellte Porsche einige neue Modelle vor, unter anderem auch den Panamera S E-Hybrid, den ersten Plug-in-Hybrid. Anlass für mich, den Geschäftsführer der Niederlassung Berlin-Potsdam persönlich kennen zu lernen.

Bereits beim Befahren des Geländes der Porsche Niederlassung im Europarc stehen dem Gast oder Kunden, neben freundlichem und zuvorkommendem Personal, zahlreiche Parkplätze sowie ein unterirdisches Parkhaus zur Verfügung. Der Geschäftsführer, Patrick Henkel, ein junger, sympathischer und erfolgreicher Familienvater aus Kleinmachnow leitet die Niederlassung aus dem ersten Stock.

Patrick Henkel wurde in Daun in der Eifel geboren, studierte an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen/Geislingen (HfWU) Automobilwirtschaft und schloss das Studium bei Prof. Willi Diez mit Auszeichnung ab. Seine berufliche Laufbahn begann bei Mercedes in Köln, doch schnell zog es ihn nach Berlin. Hier war er in verschiedenen Führungsfunktionen bei Mercedes tätig und zog 2009 mit seiner Frau nach Kleinmachnow. Gerade frisch umgezogen, stellte sich auch bald der Nachwuchs ein und genau in dieser Zeit wurde er gefragt, ob er sich vorstellen könnte, Geschäftsführer der Porsche Niederlassung in Dreilinden zu werden. Eine Herausforderung nach 10 Jahren Mercedes, die Patrick Henkel gern annahm.

Seit dieser Zeit denkt Patrick Henkel jeden Tag, wie man das Unternehmen noch besser, noch persönlicher zum Wohle der Kunden ausbauen kann und hier bekommen seine Visionen langsam Struktur. Der Betrieb wird bereits in den nächsten Wochen im Werkstattbereich erweitert und die Porsche Tradition soll ein fester Bestandteil der Porsche Niederlassung werden. Dafür engagiert sich Henkel im beruflichen und im sozialen Umfeld.

Porsche hat durch die Muttergesellschaft ein starkes Image in Deutschland und in der Welt und das wissen auch die umliegenden Unternehmen zu schätzen. Immer öfter werden von Fremdfirmen die Eventflächen in der Porsche Niederlassung angemietet. Auch Anfragen zur Übernahme einer Sponsortätigkeit erfolgen immer häufiger. „Wenn es zum Unternehmen passt“, so Henkel, „dann sagen wir auch zu, so zum Beispiel beim Konzert oder Benefiz-Golfturnier des Lions Club Berlin-Wannsee, die sich für bedürftige Kinder und Jugendliche einsetzen“.

Zur Tradition werden soll auch die Unterstützung der Gesellschaft der Freunde des DHZB (Deutsches Herzzentrum Berlin). So wurden bei der Vorpremiere des Porsche 911 Carrera 4 im November 2012 bei einer Tombola und Versteigerung 10.000 Euro gesammelt und an den Präsidenten des DHZB, Prof. Dr. Fissenewert, übergeben. Aber auch die Vision vom Ausbau der eigenen Porsche Veranstaltung der „Porsche Classic Ausfahrt“, wo sich zur Zeit 36 Porsche-Oldtimerfahrzeuge beteiligen, soll intensiviert werden, denn auch hier zeigt sich das Umfeld der Porsche Niederlassung Berlin-Potsdam begeistert.

Stolz ist Henkel auf seine 40 Mitarbeiter, ihr Engagement und persönlichen Einsatz zum Wohle des Unternehmens. Darunter vier Auszubildende, die nach der Lehre übernommen werden. „Wir haben zwar mit der Porsche Niederlassung in Berlin keinen Wettbewerb, aber die Kunden sollen schon selbst entscheiden, wo sie sich wohl fühlen und das geht nur, wenn der Service stimmt und der Kunde Vertrauen hat“, so Henkel. Auf die nächsten Premieren, wie zum Beispiel den neuen Porsche Macan, den Porsche 918 Spyder oder die 50 Jahre 911 mit seinem Sondermodell in limitierter Ausgabe, freut er sich, denn hier zeigt sich wieder die Qualität und die sportliche Herausforderung von Porsche. Zum Schluss verriet er mir noch, dass er sich wünscht, etwas mehr Zeit für seine Familie zu haben, denn der Job ist eine große Herausforderung zwischen privat und dienstlich.

Nach meinem Besuch in der Porsche Niederlassung Berlin Brandenburg bin ich von der Atmosphäre und der Offenheit begeistert und wünsche Patrick Henkel, dass seine Visionen in Erfüllung gehen.

von RR